de-CH

Aktuell

BfB und bfu empfehlen vorsichtigen Umgang mit Adventsdekorationen

Erhöhte Brandgefahr während der Adventszeit

Am Sonntag ist der 1. Advent. Damit beginnt die vorweihnachtliche Zeit mit festlichen Gestecken und Kerzen. Diese sind leider oft die Ursache für Haus- und Wohnungsbrände. Kerzenbrände lassen sich einfach vermeiden. Die BfB Beratungsstelle für Brandverhütung und die bfu – Beratungsstelle für Unfallverhütung sagen wie.

[+]

News

Bei zwei Bränden in Wohnungen im Kanton Waadt ist am Mittwochabend Schachschaden in unbekannter Höhe entstanden.
23.11.2017 [+]
Nach dem Brand auf einem Balkon in Bulle FR sind zwei Frauen und zwei Kinder wegen Beeinträchtigungen durch Rauch vorübergehend in ein Spital gebracht worden.
13.11.2017 [+]
Ein technischer Defekt bei einer Bleibatterie, die in einem Kellerabteil deponiert war, führte zum Brand.
13.11.2017 [+]

Partner


BfB warnt: Brandgefahr während der Fasnachtszeit

An fasnächtlichen Umzügen und Partys kann es schnell zu Bränden kommen. Oftmals sind schwere Verletzungen und hohe Sachschäden die Folge. Um Feuerschäden während der Fasnacht zu vermeiden, empfiehlt die Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB), leicht brennbare Materialien mit Brandschutzmitteln zu behandeln oder gar nicht erst einzusetzen.

Kostüme und Dekorationen sind bei grossen Menschenansammlungen vor Feuer besonders gefährdet. Bereits die Funken einer Zigarette können einen Brand auslösen. Deshalb ist im Umgang mit Raucherwaren und offenem Feuer Vorsicht geboten. Schützen Sie sich und Ihre Umgebung, in dem Sie Kostüme aus schwer entflammbarem Material tragen.

Beim Anbringen von Dekorationen in Gebäuden muss darauf geachtet werden, dass die Signalisation von Fluchtwegen stets sichtbar bleibt. Gemäss den schweizerischen Brandschutzvorschriften dürfen Dekorationen nicht zu einer Gefahrenerhöhung führen. Sie sind so anzubringen, dass die Sicherheit von Personen nicht gefährdet wird. In Flucht- und Rettungswegen sind brennbare Dekorationen verboten.

Sicherheitstipps:
– Verzichten Sie bei den Fasnachtskostümen auf Tüll- und Nylonstoffe. Diese Stoffe schmelzen bei grosser Hitze und können schwere Hautverletzungen verursachen.
– Halten Sie Fluchtwege wie Treppen, Korridore oder Ausgänge frei.
– Die Notausgang-Schilder müssen immer sichtbar und als solche erkennbar sein.
– Verwenden Sie kein offenes Feuer in Laternen oder Fackeln als Dekoration.
– Verwenden Sie schwer brennbare Dekorationen oder behandeln Sie das Dekorationsmaterial mit Brandschutzmittel.
– Halten Sie für Notfälle immer einen Eimer Wasser, eine Löschdecke oder einen Feuerlöscher bereit.

Kommt es trotz allen Vorsichtsmassnahmen zu einem Unfall, kühlen Sie Brandwunden sofort und während längerer Zeit. Bei einem Brand gilt: Alarmieren – Retten – Löschen.

Medienmitteilung als PDF

Für Medienanfragen:
Rolf Meier, Medienstelle der Beratungsstelle für Brandverhütung (BfB)
Telefon 031 320 22 82, media@bfb-cipi.ch